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Stableford

Diese Zählmethode wurde vom englischen Arzt Gordon Stableford 1898 erfunden, und basiert auf dem Prinzip, dass ein besonders schlechtes Resultat auf einem Loch, während der Runde nicht so schwer zählt als beim klassischen Zählwettspiel und daher leichter wettgemacht werden kann. Der Spieler erhält für jene Leistung, die er laut Handicap erzielen soll ("Netto-Par") bei jedem Loch- 2 Punkte; pro Schlag den er weniger benötigt erhält er jeweils einen Punkt mehr, hingegen für einen mehr benötigten Schlag ("Netto-Bogey") bekommt er noch einen Punkt, bei zwei oder mehr weiteren Schlägen erhält er keinen Punkt mehr. Bei einem Resultat von 36 Stableford- Punkten (18 Löcher mal 2 Punkte = 36) hat der Spieler sein Handicap erreicht.

Beispiel : Sie haben Handicap 36 - das bedeutet, Sie dürfen jedes Loch 2 über Par spielen (18 Löcher mit je zwei Schlägen mehr = 36). Ein Loch hat nun Par 4 - Ihr "Netto Par" ist in diesem Fall 6 (4+2). Spielen Sie nun das Loch mit diesen 6 Schlägen, erhalten Sie 2 Stablefordpunkte für ihre Wertung. Benötigen Sie 7 Schläge, gibt es noch einen Punkt. Bei mehr Schlägen gibt es keinen mehr. Spielen Sie das Loch jedoch mit weniger Schlägen als ihr " Netto Par", so erhalten Sie folgende Punkte:

5 Schläge - 3 Punkte
4 Schläge - 4 Punkte
3 Schläge - 5 Punkte
2 Schläge - 6 Punkte
1 Schlag -   7 Punkte

Vorteil dieser Zählweise ist, dass ein Spieler bei einem völlig schlecht gespielten Loch, höchstens 2 Punkte verlieren kann, die er an anderen Löchern wieder mit guten Schlagzahlen aufholen kann.